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Ausstellung "Bildung.Raum.Diversität" im Foyer der Zentralbibliothek: Studierende präsentieren Modelle für inklusive Räume am 8. März

Lehramtsstudierende der Universität Passau sowie angehende Architektinnen und Architekten der OTH Regensburg präsentieren am 8. März, 14 bis 16 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek der Universität Passau (Innstraße 29) die ersten Ergebnisse eines Lehrprojekts. Gezeigt werden Modelle und Skizzen von Räumen, die Inklusion umsetzen. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind uns herzlich willkommen.

15 architektonische Modelle und Skizzen sind während des Lernprojektes "Bildung.Raum.Diversität" entstanden, nun werden erste Ergebnisse der Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Passau und der OTH Regensburg präsentiert. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis können sich im Rahmen der Bildungskreis-Veranstaltung einen Einblick in demokratisch-inklusive Schulräume verschaffen. Veranstalter ist der Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Passau unter Leitung von Prof. Dr. Christina Hansen. 

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen besteht seit dem Wintersemester 2014/15. "Wir wollen Anforderungen eines inklusiven Raums artikulieren. Die Aufgabe der Universität Passau ist, das Vorhaben aus pädagogischer Sicht zu beurteilen: Was braucht ein Raum, um den Inklusionsgedanken zu verwirklichen?, sagt Christina Hansen, die das Projekt koordiniert und gemeinsam mit Kathrin Eveline Plank, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, umgesetzt hat. Die Antwort ginge dabei weit über physische Barrieren hinaus. "Wir streben flexible Raumkonzepte an, die Individualisierung und neue, offenere Lern- und Lehrkonzepte ermöglichen.

Die Ideen dazu sind in Vierer-Teams erarbeitet worden: Je zwei Lehramtsstudierende aus Passau trafen auf zwei Architekturstudierende aus Regensburg. In gemeinsamen Lehrveranstaltungen reflektierten sie ihren jeweiligen theoretischen Fundus und setzten ihre Ideen darüber hinaus praktisch und kooperativ um. "Der Dialog zwischen den Professionen und der Einbezug künftiger Nutzerinnen und Nutzer ist wichtig, um den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, betont Christina Hansen. Langfristig soll sich das Projekt auch für den Sozialraum öffnen und ein Netzwerk bilden.

Katrina Jordan | 03.03.2017

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